Praxis für Ergotherapie Bohnet

Köthenwaldstraße 34 - 31275 Lehrte - im Therapiepunkt Lehrte

Tel.: 05132 - 887850
Fax: 05132 - 823677

Email: ergotherapie@therapiepunkt-lehrte.de

Unsere Praxis ist von Montag bis Freitag geöffnet.
Termine nach Vereinbarung

Leistungen

Ergotherapie

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Ergotherapie ist als Heilmittel eine Vertragsleistung der gesetzlichen Krankenkassen . Ambulante Ergotherapie wird auf Verordnung des behandelnden Arztes durchgeführt.

Das Ziel ergotherapeutischer Behandlung ist, Menschen dabei zu unterstützen, eine durch Krankheit, Verletzung , Behinderung oder psychische Belastungsituationen verloren gegangene bzw. noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit zu entwickeln oder wiederzuerlangen. Größtmögliche Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im Alltags- bzw. Berufsleben sowie der Bezug zur Umwelt stehen dabei im Vordergrund.

Die ärztliche Diagnose mit Leitsymptomatik bietet die Grundlage für eine differenzierte ergotherapeutische Befunderhebung, mit anschließendem individuellen Therapieplan. Dieser wird während der Behandlungsdauer stets modifiziert und der jeweiligen Situation des Klienten angepasst. Ergotherapie kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung sowie als Hausbesuch durchgeführt werden.

Wo findet Ergotherapie statt?

  • in eigener Praxis
  • in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken
  • in Einrichtungen für Kinder mit besonderem Förderbedarf
  • in Förderschulen
  • in geriatrischen Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen sowie Tageskliniken
  • in integrativen Einrichtungen
  • am Arbeitsplatz

Wie kann Ergotherapie verordnet werden?

Ergotherapie wird für Kinder und Erwachsene verordnet. Es werden Patienten aus allen medizinischen Fachrichtungen behandelt, insbesondere aus der:

  • Pädiatrie (Kinderheilkunde)
  • Neurologie
  • Orthopädie, Traumatologie
  • Geratrie, Rheumatologie
  • Psychiatrie, Psychosomatik
  • Innere Medizin

Nach den Heilmittelrichtlinien sind folgende Verordnungen möglich:

  • Motorisch- funktionelle Behandlung
  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  • Hirnleistungstraining
  • Psychisch-funktionelle Behandlung

Alle Behandlungen können auch als Gruppentherapie verordnet werden.

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Pädiatrie (Kinderheilkunde)

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Schwerpunkt in der Kindertherapie ist die individuelle Entwicklungsbegleitung und Entwicklungsförderung insbesondere im sensomotorischen und kognitivem Bereich . Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist der kontinuierliche Austausch mit den Eltern und anderen Bezugspersonen des Kindes ( Erzieher, Lehrer etc.)

Was können wir für Sie und ihr Kind tun?

Die unterschiedlichen ergotherapeutischen Behandlungskonzepte orientieren sich an dem Entwicklungsstand und den individuellen Möglichkeiten Ihres Kindes. In die Therapie fließen Erkenntnisse der Neurophysiologie, der Pädagogik und der Entwicklungspsychologie mit ein.

Die Behandlungen haben zum Ziel das Kind in alltagsrelevanten Situationen handlungsfähig zu machen, Eigenaktivität und Selbstvertrauen zu steigern.

Indikationen für eine Ergotherapie sind z.B.:

  • Entwicklungsverzögerungen ( körperlich, geistig, seelisch)
  • Sensorische Integrationsstörung
  • Lernschwierigkeiten
  • Aufmerksamkeitsstörungen/ Konzentrationsstörungen
  • ADS/ ADHS
  • Autismus
  • Einschränkung im Sozialverhalten

Spezielle Angebote als Gruppentherapien ergänzen unser Angebot, z.B.:

  • Marburger Konzentrationstraining für Vorschulkinder (MKT)
  • Marburger Konzentrationstraining für Grundschulkinder (MKT)
  • Neuropsychologisches Aufmerksamkeitstraining „Attentioner“
  • Ergotherapeutisches Sozialkompetenztraining (EST)
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Neurologie

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In der Neurologie werden vor allem Erkrankungen des zentralen Nervensystems z.B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Verletzungen, Querschnittslähmungen oder Mutilple Sklerose behandelt.

Diese weisen in der Regel sehr komplexe Störungsbilder auf, die sich vergleichsweise langsam und nur selten vollständig zurückbilden.

Eine ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich beinhaltet z.B.:

  • Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster und Anbahnen normaler Bewegungen
  • Koordination, Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen (sensorische Integration)
  • Verbesserung der zentral bedingten Störungen von Grob- und Feinmotorik zur Stabilisierung sensomotorischer und perzeptiver Funktionen einschl. der Verbesserung von Gleichgewichtsfunktionen
  • Verbesserung von neuropsychologischen Defiziten und Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese-Sinn-Verständnis, das Nachvollziehen von Teilschritten einer Handlung, das Erkennen von Gegenständen oder das Erfassen von Räumen, Zeit und Personen
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Entwicklung und Verbesserung der sozioemotionalen Fähigkeiten u.a. in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte oder der Kommunikation
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbstständigkeit
  • Beratung bzgl. geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, ggf. Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln
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Orthopädie

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Die Ergotherapie behandelt in diesem Fachgebiet Patienten aller Altersstufen mit Störungen aus den Bereichen der Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie. Dies sind z.B. angeborene Fehlbildungen des Rumpfes, der Arme und Hände, Abnutzungserscheinungen und Erkrankungen der Wirbelsäule und anderer großer Gelenke, entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis.

In der Handtherapie (z.B. nach Verletzung/ Operation) soll die Beweglichkeit wieder hergestellt, die Muskulatur gekräftigt und die Geschicklichkeit und Koordination beider Hände und der einzelnen Finger normalisiert werden. In der Ergotherapie soll der Patient lernen, seine Kräfte zu nutzen und durch veränderte Verhaltensweisen und Arbeitsabläufe eine eventuell bleibende Beeinträchtigung zu kompensieren. Dieses kann auch durch Training mit speziellen Hilfsmitteln gefördert werden.

Körperliche Folgen der Grunderkrankung werden durch ergotherapeutische Maßnahmen gemildert, vorhandene Fähigkeiten gestärkt. Das Ziel ist, ein Maximum an Lebensqualität zu sichern und eine größtmögliche Selbstständigkeit in allen Bereichen der persönlichen, häuslichen und beruflichen Lebensführung zu erreichen.

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Psychiatrie/Psychosomatik

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Ergotherapie in der Psychiatrie wird eingesetzt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit psychischen, psychosomatischen und psychosozialen Störungen bzw. Beeinträchtigungen.

Die klientenzentierte Therapie beeinhaltet die Unterstützung der größtmöglichen Selbständigkeit im individuellen Alltag.

Ziele der ergotherapeutischen Behandlung sind:

Verbesserung und Erhalt

  • der Alltagsbewältigung
  • der Belastungsfähigkeit und Ausdauer
  • der eigenaktiven Tagesstrukturierung
  • der Beziehungsfähigkeit
  • der kognitiven Fähigkeiten

Erarbeiten und Fördern

  • Erkennen eigener Ressourcen
  • von Handlungskompetenz
  • von Selbstvertrauen/Selbstwertgefühl

Eine ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich beinhaltet z.B.:

  • Methoden zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung und Entspannung ( Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen)
  • Kognitive Trainingsprogamme (u.a. am PC)
  • kreative Angebote
  • Methoden zur Entwicklung von Bewältigungsstrategien
  • Hilfe zur eigenaktiven Tagesstrukturierung
  • Beratung zur Integration in das häusliche und soziale Umfeld
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Geriatrie

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Ergotherapie in der Geriatrie wird eingesetzt bei Erkrankungen, die durch den Alterungsprozess bedingt, einer ständigen Veränderung unterworfen sind. Die typischen Krankheitsbilder sind neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Alzheimer, degenerative und rheumatische Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems, Zustand nach Frakturen, Amputationen und Tumorentfernung, Depression, Psychose und Neurose.

Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität), akute und chronische Krankheitsbilder und äußere Einflüsse wie die Wohnsituation und Veränderungen im sozialen Umfeld bestimmen die Maßnahmen. Durch altersbedingte physiologische Funktionseinschränkungen befindet sich der alte Mensch in einem labilen gesundheitlichen Gleichgewicht. Jede zusätzliche Erkrankung ist somit eine massive physische, psychische und soziale Belastung. Ergotherapie muss sich in der Geriatrie diesen Besonderheiten stellen.

Um die größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten, ist es notwendig, verloren gegangene Funktionen wieder aufzubauen und vorhandene Fähigkeiten zu erhalten.

Die ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich beinhaltet die:
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  • Förderung der motorisch-funktionellen Fähigkeiten für Mobilität und Geschicklichkeit
  • Aktivierung kognitiver und neuropsychologischer Fähigkeiten, z.B. für bessere Orientierung
  • Anleitung zur Selbsthilfe beim Essen und Trinken, bei Körperpflege und Bekleidung, Fortbewegung sowie Kommunikation für größtmögliche Selbstständigkeit
  • Beratung - auch der Angehörigen - bei Wohnraum und Hilfsmittelanpassung
  • Begleitung bei Erfahrungen von Veränderungen und Verlust zum Erhalt der psychischen Stabilität
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Mitarbeiter

Ingeburg Bohnet

Ergotherapeutin - Praxisinhaberin
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  • Staatlich anerkannte Ergotherapeutin
  • Berufserfahrung seit 1980
  • Selbstständig in eigener Praxis seit 1995
  • Mitglied im Deutschen Verband der Ergotherapeuten
    • Weiterbildungen

      • Sensorische Integrationstherapie
      • Psychomotorik
      • AD(H)S-Training nach Lauth und Schlottke
      • Neuropsychologisches Gruppenprogramm
      • Attentioner
      • Therapeutisches Rollenspiel mit Kindern
      • Studium der Diplompädagogik / Schwerpunkt Sonderpädagogik

Melanie Altenkamp

Ergotherapeutin - Heilpraktikerin

Verena Hampe

Ergotherapeutin

Nina Strietzel

Ergotherapeutin (Bsc.)

Sabine Tegtmeier

Ergotherapeutin

Alina Schmidt

Ergotherapeutin

Ulrich Bohnet

Ergotherapeut

Kontakt

Praxis für Ergotherapie Bohnet


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